25. März 2025

Open Farming Hackdays bringen digitale Projekte für Landwirtschaft hervor

Liebegg AG - Tüftler aus den Bereichen Land- und Lebensmittelwirtschaft haben sich zu den Open Farming Hackdays 2025 im Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg getroffen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffen standen digitale Lösungen, um gebietsfremde Pflanzen bekämpfen zu können.

(CONNECT) Bereits zum fünften Mal trafen sich Entwicklerinnen und Entwickler, Landwirtinnen und Landwirte sowie Studierende zu den Open Farming Hackdays im Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg (LZL). Rund 70 Teilnehmende haben dabei an digitalen Projekten aus der Landwirtschaft gearbeitet und in 32 Stunden bis zu Prototypen gebracht, heisst es in einer Mitteilung. „Es ist inspirierend, wie die Teilnehmenden die Digitalisierung und kreativen Einfälle bündeln und die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft von morgen aktiv mitgestalten“, wird Matthias Müller, Leiter Landwirtschaft Aargau, darin zitiert.

So haben Teilnehmende an der Entwicklung einer digitalen App zur Bekämpfung gebietsfremder Pflanzen gearbeitet, die sich auf heimischen Agrarflächen ausdehnen. Die App verbindet Freiwillige, die gemeinsam wertvolle Flächen für die einheimische Flora und Fauna zu erhalten.

An den Open Farming Hackdays hat auch Aargauer Landwirtschaftsdirektor Markus Dieth teilgenommen. „Was diese Veranstaltung so besonders macht, ist die Vielfalt der Teilnehmenden: Landwirtinnen und Landwirte, Entwicklerinnen und Entwickler, Studierende und Unternehmer – sie alle bringen ihre einzigartigen Fähigkeiten und Perspektiven ein. Dieser interdisziplinäre Ansatz führt zu äusserst vielversprechenden Lösungen“, wird der Regierungsrat in der Mitteilung zitiert. ce/ww

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